Ingenieurin für Entwicklung

Ingenieurin für persönliche Entwicklung

Schon einmal einen Ingenieur auf einer Party getroffen? Man nickt, interessiert. Klingt wichtig. Klingt komplex. Aber… was machen die eigentlich?

Genau diesen Blick bekomme ich, wenn ich sage: „Ich bin Mutmentorin und Expertin für die Überwindung von Hyperkontextualisierung.“

Bei meiner Arbeit in der Führungskräfte- und Organisationsentwicklung wissen die meisten, worum es geht. Und Mentor? Das versteht jeder.
Aber Mutmentor? Hyper—was?

Was macht eine Mutmentorin?
Viele Menschen wissen tief in sich, was sie wollen, was ihnen wichtig ist. Aber selbst wenn sie es in Worte fassen können, zögern sie. Zweifel, Ängste, Unsicherheit halten sie zurück. Ich helfe Menschen, den Mut zu finden, voranzugehen – und begleite sie dabei, Vorhaben zu verwirklichen.

Und dann dieses Wort: „Hyperkontextualisierung“?
Seit der Pandemie und den anhaltenden Krisen haben Menschen begonnen, sich mit einer immer größer werdenden Zahl äußerer Kontexte zu verbinden. Ihre innere Klarheit schwindet, während ihr mentaler Radius global wächst. Alles in übergeordneten Zusammenhängen zu sehen, kann ermächtigend sein – aber es kann auch überwältigen, lähmen und das Gefühl hervorrufen, in der Komplexität verloren zu gehen. Wir denken größer, fühlen uns aber kleiner. Ich nenne das das Hyperkontext-Syndrom. Es macht Entscheidungen schwer.

Das Gegenmittel? Mut. Der Mut, einen starken inneren Kompass zu entwickeln, der es uns erlaubt, die Welt zu sehen – ohne uns in ihr zu verlieren.

In vielerlei Hinsicht fühle ich mich wie eine Ingenieurin für persönliche Entwicklung.

Kein Stahl, keine Baupläne. Aber Raum für Unperfektes, für Angst, Zweifel, Suchen, Erkennen, das Wiederentdecken von Stärke – und den Schritt in den Mut.

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The paralysis of the thinkers